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Lerngeschichten

Die Lerngeschichte ist eine Methode zum Erfassen und Bewerten von Bildungsprozessen (Margret Carr). Das Konzept wurde in der neuseeländischen Forschungsarbeit mit Kindern entwickelt.
Lerngeschichten beschreiben Tätigkeiten der Kinder, die sich mit Gegenständen, anderen Kindern oder Themen beschäftigen.

Damit Kinder aktiv werden, muss das Umfeld so gestaltet werden, dass die Kinder Interesse entwickeln, engagiert tätig werden, Strategien entwickeln mit Hindernissen umzugehen, miteinander sprechen, Spiele und Regeln aushandeln und dass sie Verantwortung für sich, andere und Gegenstände übernehmen können.    

Diese Voraussetzungen für das Lernen werden in den Beobachtungen für die  Geschichten sichtbar und geben dem Erzieher wichtige Hinweise zur Gestaltung eines anregenden Umfelds. Lerngeschichten beschreiben Fähigkeiten des Kindes und Entwicklungsschritte, wenn das Kind etwas Neues lernt. (magische Momente)

Die einzelnen Beobachtungen für die Lerngeschichten werden mit dem Kind besprochen. In diesem Dialog wird das Kind ermutigt über das Lernen nachzudenken und bekommt dabei seine Fähigkeiten zurückgemeldet. Das Selbstbewusstsein und die Motivation werden somit gestärkt.  Dokumentiert wird die Lerngeschichte anhand von Fotos im Portfolio des Kindes. (Kindergartenordner) Auf Wunsch des Kindes wird die Geschichte in der Gruppe vorgelesen. Das Kind kann sein Portfolio mit nach Hause nehmen und setzt sich auch im Kreise seiner Familie damit auseinander.

Die Beobachtungen und die Lerngeschichten sind Ausgangspunkte für die pädagogische Planung. Die aktuellen Themen der Kinder werden im Eingangsbereich bekannt gegeben.

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